Der digitale Audio Game Changer Podcast von Crossplan Deutschland

Der digitale Audio Game Changer Podcast von Crossplan Deutschland

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00:00:02: Der Crossplan

00:00:03: Deutschland Podcast

00:00:04: mit

00:00:05: Thomas Kappke Sommer.

00:00:07: Herzlich willkommen lieber Nikola zum Digital Audio Game Changer Podcast der Crossplan heute aus Nürnberg und ich muss vorausschicken, für mich ist das ganz witzig nach?

00:00:19: Da ist ein sehr netter kompetenter Schweizer, der Norddeutsch-Landmark und ein Norddeutcher, der sehr die Schweiz mag.

00:00:28: Vor allen Dingen auch die Menschen dort!

00:00:29: Und die treffen sich nun in Nürnberg.

00:00:31: Das

00:00:31: ist sehr lustig Thomas.

00:00:33: Eigentlich ist das doch verrückt... Was führt dich denn eigentlich nach Nürlberg?

00:00:38: Also innerhalb dieser Veranstaltung des Landesmedientage, der lokalen Medientage gibt es da was, was dich besonders triggert warum du hier bist?

00:00:46: Es sind schon die Menschen.

00:00:49: Wir haben gerade vorhin gesprochen, ein paar Freunde und ich.

00:00:53: Es fühlt sich auch in Klassen treffen, weil man einfach die langjährigen Weggefährdinnen, Weggefärden wieder trifft, sich austauscht zu den Themen, die uns alle bewegen – egal ob Schweiz oder Österreich, Deutschland.

00:01:06: Und ich glaube schon dass wenn man im Lokalrundfunk, wenn man ihm so noch sagen darf wo er eben in Lokalmedien tätig ist Die Form des Austauschs, die man hier pflegen kann.

00:01:17: Weil wir alle in diesen lokalen Märkten zu Hause sind schon einzigartig und da komme ich immer wieder gerne.

00:01:23: Das ist auch verbindend finde ich?

00:01:25: Ja!

00:01:25: Also ein Großteil unserer Mandanten sind lokal orientiert in ihrem Business und haben teilweise völlig andere Herausforderungen als diejenigen, die einen landesweiten Sender haben oder bedenken mal ein Radio-Boppis im Grunde quasi nationales Produkt Und die sind schon sehr unterschiedlich.

00:01:43: deshalb Hast du recht, wenn man hier ist?

00:01:46: Ja ich spüre das auch ein bisschen wie in Klassen treffen und es fühlt sich auch sehr vertraut an.

00:01:53: Das muss ich auch sagen.

00:01:54: Ich hatte vorhin auch noch einen Gespräch mit Alex Rustemovsky und davon Ariel und er sagte Thomas also ich glaube was uns ausmacht is die Verbindung aus Netzwerk Erfahrung und dann diese Knowledge die wir jetzt haben.

00:02:08: ja und da komme ich auch wieder zu dir Deine Knowledge kommt ja ursprünglich, wenn ich das richtig weiß, richtig aus dem Programm und der Redaktion.

00:02:18: Du bist ja jemanden, den mir gegenüber sitzt, der das wirklich inhaliert hat Radio oder?

00:02:24: Ja das ist so!

00:02:26: Ich hatte wahnsinniges Glück.

00:02:28: Die ersten zehn Jahre meines Berufslebens beim Radio verbracht und durch Zufälle durfte ich in diesen zehn Jahren wirklich alles machen.

00:02:35: was man im Programm beim Radio so machen kann war Morning Show Producer Ich habe in den Nachrichten-Redaktionen gearbeitet, war sogar mal Redaktionsleiter.

00:02:44: Dann habe ich den Sender einmal gewechselt und habe Musikchef gemacht, begonnen zu moderieren.

00:02:48: Ich durfte wirklich nach den ersten zehn Jahren sagen alles was es gibt, jede Schicht die es gibt beim zumindest privaten Rundfunk hast du mal gemacht.

00:02:57: Und davon sehre ich noch heute auch wenn ich heute nicht mehr selbst im Programm entscheide oder tätig bin.

00:03:03: großartiges Team habe dieses Verständnis in fünfzehn, zwanzig Jahren logischerweise vieles noch anders war dieses Verständnis nachzuhaben wie es ist in einer Frühschicht morgens um drei Uhr wenn der Wecker geht.

00:03:15: Ich finde das immer noch ein Privileg da selber zu wissen und so auch die Mitarbeitenden nachempfinden zu können.

00:03:23: Ja und auch diese Wertschätzung dann zu haben für das was dort passiert.

00:03:28: Zwanzigsechzehn wenn ich das jetzt auch richtig weiß ging eine Reise weiter in Richtung CH-Media Und ich glaube, als wir uns kennenlernten, wurdest du auch noch vorgestellt bei mir mit so Programm und TAS.

00:03:41: Zum Grunde hat man dich so aus dieser Wider vorgestellt, als wird zuerst zusammensaßen.

00:03:47: Das hat sich ja ein wenig weiterentwickelt.

00:03:50: Magst Du davon etwas erzählen?

00:03:51: Weil das finde ich so spannend!

00:03:53: Ja gerne also... Ich glaube es ist auch einen großen Unterschied zu Deutschland.

00:03:56: Wir durften in der Schweiz Wirklich eine Deregulierung erfahren.

00:04:00: Es war lange nicht möglich, Radiogruppen zu bilden in der Schweiz, privater Radiogruppen weil es gab die Regulierung dass einem Unternehmen nur zwei Senderkonzessionen also Lizenzen gehören dürfen.

00:04:12: und das wurde dann gelockert eben etwa Mitte der Zehnerjahre.

00:04:15: Und dann hat CH Media und die Familie Wander die dahinter steht bewusst gesagt lasst uns in dieser kleinen Schweiz diesen kleinen Markt auch wirklich versuchen eine Radiogruppe, wie man sie aus vielen anderen Märkten kennt zu bilden.

00:04:30: Weil wir glauben an Audio und Radio.

00:04:33: aber es glaube ich schon die Zeit das eben auch als Netzwerk oder Gruppe zu denken.

00:04:38: Und das ging dann relativ Schlag auf Schlag und ja... Ich war dann lange für das Programm immer noch zuständig mehrere Sender dann weil diese Gruppe entstand Und durfte dann, dank meinem Vorgesetzten und einem Chef, der ein Mitglied der Besitzerfamilie ist immer Stück für Stück auch die betriebswirtschaftliche Verantwortung stärker übernehmen.

00:04:57: Bis zum Punkt jetzt Ende des letzten Jahres, wo neben Radio dann noch das lokale Fernsehen unsere vier regionalen TV-Sender, die wir in der Deutsch-Schweizbetreibung auch noch dazu gekommen sind – heute darf ich diese beiden Mediengattungen verantworten bei CRMedia, wir haben inzwischen elf Radio-Sender und eben diese vier regionalen Fernsehsender bei uns in der Familie.

00:05:17: Und macht wahnsinnig Spaß trotz der herausfordernden Zeit!

00:05:22: Da sind wir wieder bei der herausfordernenden Zeit.

00:05:25: im Vorfeld des Meetings heute hatte ich auch mal Claude befragt was Claude denn so an Herausforderung für das Thema Radio sieht?

00:05:35: da waren Themen wie An Sicht die Digitalisierung Das Thema Nutzung von KI, also die effiziente Nutzungen von KI auch für Programmstrecken und Moderation.

00:05:46: Und das Thema Kosten!

00:05:47: Und da auf Deutschland vor allen Dingen, glaube ich, fokussiert das Thema DAB und UKW.

00:05:53: Man muss beides bedienen wenn man relevant sein will – und das sind Kosten!

00:05:58: Gerade wenn ich ein Sender bin der nicht so unfassbar viele Nutzer oder Hörer hat kann ich das ja nicht umlegen auf eine große Reichweite und kann es auch vielleicht nicht so monetarisieren.

00:06:08: und in dieser Kostenfalle stecken einige.

00:06:11: Sind das ähnliche Herausforderungen der Schweiz?

00:06:14: Oder ist das völlig anders?

00:06:16: Nein, ich glaube da unterscheinen sich dann die Länder doch zu wenig.

00:06:20: Ich finde die Kategorisierung du vorgenommen hast eine gute.

00:06:23: Das sind die großen Buzzwords oder die großen Themenfelder.

00:06:28: Diese Doppelverbreitung, die du zuletzt angesprochen hast ist eine große Herausforderung.

00:06:32: Wir wollten sie ja in der Schweiz beenden.

00:06:34: Ende dieses Jahres war geplant auch vom Staat so vorgeschrieben UKW Ganz abzuschalten und Sehr lustig, wenn ich dein erstes Wort nehme digitalisieren und man sagt, man muss datengetriebenen Scheiten arbeiten.

00:06:47: Hatten wir dann tatsächlich in dieser analogen Technologie UKW den Fall dass die öffentlich-rechtliche Sende anstatt der Schweiz entschieden hat wie machen das schon früher aus dem Kostengrund um Kosten einzusparen?

00:06:58: deren UKW Verbreitung in der Schweiz kostete sie fünfzehn Millionen Schweizer Franken Und die haben dann schon bereits Ende, zwanzig, vierundzwanzig abgestellt.

00:07:06: Und durch das dass wir eine technische Reichweitenmessung haben in der Schweiz, haben wir eigentlich von Tag eins gesehen was mit deren Reichweite passiert und die sind im Schnitt um fünfundzwantig Prozent eingebrochen ohne die UKW-Verbreitung.

00:07:18: Gewisse Senden in der französischsprachigen Schweiz, die Hälfte der Reichweiter verloren – der öffentlich rechtlichen Sende?

00:07:24: Das hat dann in der Schweizer Tat echt zu einer Umdenke geführt weil er Wir mussten dann genau die Rechnung machen, du hast gesagt.

00:07:29: Wir wussten dann okay unsere UKW-Verbreitung für die Sender wo wir die UKW Lizenz haben in der Gruppe kostet uns eine gute Million.

00:07:36: und jetzt stellt ihr vor Du verlierst über diese Sender ein Viertel der Reichweite.

00:07:41: wie viel Umsatz das auf dem Spiel stehen würde garantiert.

00:07:45: Und das war dann die Abregung warum auch wir eigentlich die eigentlich befürwortet haben diesen Weg zu gehen, auf UKW zu verzichten.

00:07:51: Anhand dieser Daten die die öffentlich-rechtlichen unfreiwilligerweise geschaffen haben so sagen Nein!

00:07:56: Liebe Politik bitte lasst uns eine Kehrtwende machen.

00:07:59: es ist zu früh Es braucht mehr Zeit und ich glaube es gehört daneben zum Management einer Radiogruppe diese Doppelkosten in Kauf zu nehmen sie natürlich zu optimieren.

00:08:11: wir haben auch viele Anlagen UKW Antennen abgeschaltet aber hat nicht die Großen Dort wo wir wussten, den Sender haben wir wohl in neunzig Jahren nur gebaut.

00:08:20: Damit es noch ein bisschen klarer ist in einer Ecke unseres Sendegebietes.

00:08:24: Ich glaube auf den können wir verzichten.

00:08:26: dieses Geld können wir sparen und das ist uns ganz gut gelungen.

00:08:29: Was für eine Herausforderung vor allen Dingen von dem Hintergrund dass wer bemerkte sich ja nicht ungebremst entwickeln eher im Gegenteil?

00:08:37: Dass sich bei uns in Deutschland das Thema digitale Vermarktung von Audio doch nicht so darstellt wie wir uns aus alle.

00:08:44: Erhofft habe mich, er ändere mich an eigene Businesspläne wo mehr der Hockey Stick drin war über die nächsten Jahre und dieser Hockey stick nicht da war.

00:08:52: Und ich erinnere mich aber auch noch gut warum dieser Hocky Stick da ist.

00:08:56: drin war, weil die Situation eine andere war als heute.

00:08:59: Man hatte noch nicht Social Media als ganz großen Konkurrenten im digitalen Umfeld und man hat gelernt – das habe ich auch noch live erlebt – diesen Hockey-Stick in der Displayvermarktung, weil man einen Rückkanal auf dem Mal hatte.

00:09:11: Man hätte Remarketing oder Retargeting.

00:09:13: Die großen Versender wie Otto beispielsweise konnten auf mal die Warenkörbe wieder adressieren über Display.

00:09:21: Das heißt dieses Thema Rückkanals Retargeting, Remarketing so wie wir das damals nannten auch über Google hatte uns in der Lage versetzt zu ein Hockey Stick zu erleben weil die kam mit frischem Geld auf einmal an.

00:09:34: Weil sie konnten es nutzen.

00:09:35: Sie hatten dieses Umfeld in dem wir jetzt gerade bewegen hat diesen Rückenwind so nicht.

00:09:41: Das wächst natürlich aber gerade diesen Rückenwind.

00:09:44: Und der ewige Kampf, dann ist auch meine Redez-Friend gegen Amazon oder die großen anderen, die ja bis zu achtzig, neunzig Prozent der digitalen Umsätze absaugen und wir hauen uns mit den Verlagen um die letzten Krömel eigentlich!

00:09:59: Das ist eine Situation glaube ich, die an meiner Gesellschaft da und mich und alle anderen nicht ganz so erwartet.

00:10:06: Wir waren da... Ich weiß nicht wie es bei euch war?

00:10:08: Ein Tick optimistischer muss ich wirklich sagen.

00:10:10: Ich selbst auch weil ich auch aus dem Digital Und jetzt, du hast unser Sponsoring an der Treppe da unten gesehen.

00:10:18: Da steht so das Wort Effizienz und Skalierung und Inventare!

00:10:23: Jetzt arbeiten wir uns einen solchen Themen ab um eben die Monetarisierungen bestmöglich noch hin zu bekommen in dieser leicht schwierigen Phase.

00:10:31: jetzt müssen uns auf andere Themen fokussieren.

00:10:34: ja beide auch über DMP gesprochen über Targeting weißt Du?

00:10:37: Das sind so Themen die uns auch umtreiben aber es ist fast eher die Effizience Die Optimierung.

00:10:42: Du sprachst von der Gruppe, um dort im Wasser nicht unterzugehen.

00:10:47: Einverstanden?

00:10:48: Ich glaube aber und manche Zuhörerinnen und Zuhören mögen mich jetzt dann vielleicht als zu optimistisch oder gar als daueroptimisten einordnen mit deiner Analyse einverstanden.

00:10:59: ich glaube aber auch es gibt auch Chancen.

00:11:01: Ich glaube ist wichtig dass wir trotz aller Herausforderungen und schwierigen Umfelden auch bewusst an die Chancenglauben.

00:11:11: unerwartet und auch unschön.

00:11:13: die geopolitische Lage sich gibt derzeit, welche Kombinationen der Entwicklungen, die wir auf der Welt beobachten eben eine dieser Chancen.

00:11:20: Ich glaube ganz fest daran dass es ein Potenzial gibt das wir dank unserer Wahrnehmung beiden Zuhörigen zuhören Zuschauerinnen zu schauen als glaubwürdig aus Medium von hier als auch etwas wo ich weiss, dann auch als Werbekunde.

00:11:38: Wo geht mein Geld wirklich hin und was mache ich da eigentlich?

00:11:41: Also das berühmte Wort Brandsafety sehe ich eine große Chance.

00:11:47: Wir werden nicht all die Milliarden, die schon in Silicon Valley geflossen sind zurückholen aber ich glaube einen Teil davon wenn sich jetzt gerade eben auch die ganze Weltlage nicht wieder dramatisch schnell zum besseren wenden würde dass es da eine Chance gibt und vielleicht ein Hockey-Stick noch kommen kann.

00:12:05: Aber ich glaube auch, dass es jetzt darum geht, KI andere digitale Entwicklungen zu nutzen, das gerade für ein altes Medium – wenn ich ihm so sagen darf – Radio der Buchungsprozess die Möglichkeiten, Targeting weniger Streuferlust zu haben.

00:12:21: Das alles jetzt auf die Reihe zu kriegen, erachte ich als sehr wichtig um parat zu sein weil das einfach so oder so von allen Werbetreiben gefordert wird.

00:12:32: Da sind wir später an, aber ich glaube es gibt jetzt schon Ansätze dank innovativen Kolleginnen und Kollegen in unserer Branche wo wir nochmal echte Schritte tun können.

00:12:41: Ich gehöre ja dazu.

00:12:42: Ja da gehören wir dazu.

00:12:44: und als wir in Wien waren bei der Aktaveranstaltung habe ich auch ganz aufmerksam verfolgt, wie Unternehmen zum Beispiel aus Großbritannien diesen Buchungsprozess sei es UKW oder digital eben auch so optimiert auf einer Plattform für alle letztendlich gebaut haben.

00:13:04: Und was ich so das ist auch die Chance, die ich sehe die Marktteilnehmer in der Entwicklung von solchen Plattformen da rede ich insbesondere von Agenturen oder auch Gremienverbänden usw.

00:13:15: gleich mit ins Boot genommen haben, also in der Konzeption der Plattform die Marktteilnehmer und nicht wie ich es öfter auch im Audio- und anderen etwas älteren Medien erlebt habe.

00:13:25: man bastelt da was stellt das dann vor und wundert sich dass das keiner nimmt.

00:13:29: aber zu sagen Ich reiße mal die Zäune runter und bin nicht sozialisiert durch Abgrenzung sondern durch Kooperation Dann wird das auch was!

00:13:37: Da bin ich mir ziemlich sicher.

00:13:38: Ja,

00:13:39: ganz entscheidender Punkt diese Dinge Und vergleichen zu den Mächten, wo wir mitspielen.

00:13:46: Die werden nur gelingen wenn man sie gemeinsam macht.

00:13:48: Ja das glaube ich auch.

00:13:49: Ich freue mich da schon auf den sozusagen Schweizer Radio-Day Wo ich mich angemeldet habe.

00:13:54: Da bin ich ganz gespannt wie der wird.

00:13:57: Aber ja Wir sind in einer Dekade der Kooperation.

00:14:00: So sehe ich das genauso.

00:14:02: Und nochmal so ein Schritt zurück.

00:14:04: Ich fand es interessant was du gesagt hast Auch dieses Vertrauen in ein lokales Medium.

00:14:09: Das hat viel mit Journalismus zu tun.

00:14:11: Aber eben auch ich finde es gut, dass man uns weltweit best für unsere etwas strengere Auffassung von Datenschutz.

00:14:18: Ich find das gut und dass es die DSGVO in ihrer Form sucht gibt ja?

00:14:22: Das ist wie als wenn du im guten alten Europa als Unternehmen investierst nimmt man dir morgen nicht die Halle weg weil es eine Rechtssicherheit gibt.

00:14:32: Und das ist bei den Daten und der Datennutzung genauso.

00:14:35: und vielleicht können wir ja in Zukunft, wenn die Welt um uns immer instabiler wird eigentlich diejenigen sein, die ein datengesichertes Marketing also einen sozusagen einen vom Datenschutz umrahm des Marketing anbieten was letztendlich ein echter Wert ist auch für den Nutzer und Nutzern aber auch für die Unternehmen.

00:14:57: Und nicht Wildwest!

00:14:59: Ich weiß nicht ob meine Daten zu CIA gehen.

00:15:01: Vielleicht ist das nachher auch ein großer Produktvorteil für uns

00:15:05: Absolut und eben genau wie du sagst auch für die Werbetreibenden.

00:15:08: Und das finde ich sehr interessant, ist auch ein Punkt warum ich nach wie vor am diese Entwicklung oder auch an diese Chance gelaufen und der auch Punkte gebe.

00:15:16: wir bekommen zum Teil unaufgefordert ohne dass unsere Sales-Mitarbeitenden das Thema zur Sprache bringen schon jetzt Rückmeldungen zu gegebenen Maßen auch vereinzelt von Kundinnen und Kunden die sagen gut sind sie mal wieder hier Ich bin mir nämlich nicht mehr so sicher, ob ich mein ganzes Geld bei Metta und Google investieren will.

00:15:36: Also es macht ja nicht nur auf unserer Seite viel in unseren Köpfen sondern es macht auch beiden Werbekunden viel was da im Moment geschieht.

00:15:47: Und wenn uns das gelingt diese Stärke von all den Brands die Leute so lange kennen denen sie vertrauen.

00:15:52: Ganz egal ob Sie mehr informieren oder unterhalten diesen Wert viel stärker auch ins Zentrum zurück Bin ich überzeugt, dass das uns helfen wird?

00:16:01: Bin ich auch.

00:16:02: Und ich diskutiere im Augenblick auch in Haus ganz viel über zum Beispiel Sales-Agenten die uns auf der Buchungsplattform helfen mit der anderen Seite des Schreibtisches eben viel abzuwickeln und das ist das eine Thema.

00:16:16: aber es schafft Freiraum und Zeit für unsere tollen Mitarbeiterinnen im Campaigning wiederum mit den Werbung treibenden und den Agenturen zu sprechen, weil die nach wie vor Beratungsbedarf haben.

00:16:32: Nach wie vor den Wunsch des Austausches!

00:16:35: Den anderen Kram kann ich wirklich mit den Zählsagenten heute schon tun – da sind wir auch auf dem Wege.

00:16:41: Es gibt ja bei euch in der Schweiz sehr innovative Unternehmen, die das toll machen.

00:16:46: Aber diese Zeit zu haben für eine qualitative Beratung für einen Austausch Das sehen wir auch, dass es nicht zurückgegangen ist.

00:16:53: Es ist nicht zurück gegangen und wir sitzen ja heute weil du meintest lassen treffen Wir sitzen hier auch zusammen und ich über Teams.

00:16:59: Genau

00:17:00: Ich glaube das ist auch noch mal wichtig zu verstehen, ne?

00:17:02: Unser Austausch heute in drei D über Teams Ist ein anderer Weil ich konnte dich unten an der Treppe empfangen Du hattest noch was in der Hand.

00:17:10: Wir haben darüber gesprochen Dann sind wir nach oben gegangen Denn hast du meine Mitarbeiter kennengelernt?

00:17:15: Die Atmosphäre nimmst du ja auf

00:17:17: Absolut!

00:17:18: Das

00:17:18: geht über teams

00:17:19: Nein

00:17:20: Also begrenzt, sage ich mal.

00:17:22: Und ich glaube also großen Punkt dieser Beratungsbedarf weil dahinter ist ja auch wieder eine Herausforderung das gerade Audio.

00:17:31: leider auch der digitale Buchungsweg weiß nicht wie es in Deutschland ist aber ich höre von einigen deutschen Kolleginnen und Kollegen dasselbe.

00:17:38: er ging ja vergessen oder verloren in der Ausbildung der heutigen Mediablanerin, Mediaplaner etc.

00:17:45: Wenn man dort macht man spricht du warum buchst du nicht Radio?

00:17:47: dann kommt man zur Antwort was ist Radio?

00:17:49: Und wir haben immer noch für jede Medienplanung wahnsinnig viel zu bieten.

00:17:53: Ja, ohne Frage!

00:17:55: Aber man muss es den Leuten wieder erzählen.

00:17:57: Wir müssen die Story wieder erzähln wie es funktioniert was es bringt wo es unterstützen kann mit welchen anderen Werbeaktivitäten sich perfekt kombinieren lässt.

00:18:08: das Wissen ist in den Agenturen aber zum Teil auch bei dem Marketingverantwortlichen in der Mittel- und Größe unternehmen.

00:18:14: Es ist verloren gegangen ist ein Generationenthema

00:18:16: ist total so.

00:18:17: Aber selbst in der Zeit, in der ich in Agenturen Verantwortung tragen durfte war das so dass die Radioplanungsabteilung die kleinste waren.

00:18:27: da saßen auch die ältesten Mitarbeiter und die neuen Trenise die ankamen.

00:18:32: die wollten überall hin aber nicht in diese Abteilungen dann mussten sie noch dahin.

00:18:36: natürlich.

00:18:37: also war für unsprung des Problems

00:18:39: das was er sowieso ist.

00:18:41: dann wollten sie aber danach nicht dort arbeiten.

00:18:43: Und manchmal habe ich auch gedacht, ja ich kann nicht verstehen.

00:18:46: Wenn der altgediente Radio-Planer zum fünften Mal nach einer MA den gleichen Plan wieder rausholt, da war er gar nicht groß verändert für die Wärmungtreibenden.

00:18:54: also man hat ja nicht fundamental den Planungsansatz verändert sondern hat man wieder rausgeholt.

00:19:01: Da hat sich Radio aber auch oder Audio würden wir heute sagen kein großen Gefallen getan.

00:19:06: es war damals dann schon nicht so richtig hip sag ich mal in der Medien Und wir kennen alle die Geschichten über den Praktikanten.

00:19:15: Macht doch mal ein Spot!

00:19:16: Aber lange Rede, kurzer Sinn das kann man wieder drehen finde ich weil es die Digitalisierung gibt und die macht uns eben das Leben wieder attraktiver.

00:19:24: und da muss sich sagen ja Hutabfuhr unseren Plattformwettbewerbern Die haben's teilweise also Make Buying Easy.

00:19:32: Genau, dass ist das Thema.

00:19:36: Wenn ich dann sehe, wie einfach die auch das Thema Podcasting, Podcastplatzierung und was ist ... wenn ich sehe, Wie einfach die das gemacht haben aber auch das Team am Mediaplan.

00:19:45: Und einbuchen.

00:19:47: Da muss ich sagen da haben wir einen guten Job gemacht.

00:19:49: Aber

00:19:49: haben wir so'n bisschen Zeit versetzt.

00:19:53: Dann müssen wir halt auch besser.

00:19:54: Ja.

00:19:54: Ich würd gern noch mal in Satz weil du ja aus dem Programm kommst zum Schluss von dir hören.

00:19:59: zum Thema Journalismus heute Lokaljournalismus Wie sieht der eigentlich heutzutage aus?

00:20:06: Was sind das für Menschen, die das tun?

00:20:08: Sei es für den Printbereich, sei es für Radio.

00:20:11: Wie versteht ihr Lokaljournalismus?

00:20:14: Das würde ich mich noch mal interessieren!

00:20:17: Für CIA-Media ist es seit fünf Generationen, wo die Familie dieses Unternehmen besitzt... Es ist die Idee bei uns im Unternehmen.

00:20:27: Es ist das Selbstverständnis von der Verlegerfamilie auch durch die Mitarbeitenden getragen, dass wir hier eine wichtige Rolle spielen.

00:20:35: Immer gespielt haben und ich glaube in Zeiten von heute umso wichtiger die Rolle wahrnehmen müssen.

00:20:41: Wir glauben auch daran das er finanzierbar bleiben wird Und wir sind ja ein... In dem sind diverses Unternehmen.

00:20:48: Es geht aber immer um Medien, immer noch Zeitungen Natürlich mit der dazugehörigen Online-Plattform jeweils.

00:20:55: Wir haben regionale Fernsehrstationen, auch nationale Fernseherstationen Wir haben Radio Sender alle machen Journalismus.

00:21:02: Je nach Ausprägung, jetzt wissen wir beide auch, Radio-Senderzeit bei gewissen Formaten auch vorbei wo man lange, lange Wortsstrecken und Informationssendungen usw.

00:21:12: im privaten Rundfunk macht.

00:21:14: das tun wir logischerweise nicht.

00:21:15: aber wir haben ein wunderbares Beispiel wenn ich bei Radio bleibe wir betreiben in der Zentralschweiz Radiozentral komplett positioniert als Informationsradio.

00:21:24: da gehen die Nachrichten zur Hauptsendezeit mit schönen Wurzstrecke mit Reportagen auch mal noch zwanzig Minuten am Stück und es vom Marktanteil her eigentlich unser zweipeste Sender.

00:21:35: Also das Bedürfnis, auch da Informationen zu kriegen ist da.

00:21:40: Es lässt sich aus meiner Sicht leider nicht mehr komplett nur über Werbung finanzieren.

00:21:45: bei Radiozentra bekommen wir tatsächlich im Schweizer Medienförderungssystem aufgrund dieser Informationsleistung eine gewisse Unterstützung.

00:21:53: darum können wir den Sender auch so betreiben.

00:21:55: Aber es funktioniert hervorragend im Zuhörermarkt in der Zentral-Schweiz.

00:21:59: Und wer macht ihn?

00:22:01: Das ist ja auch etwas Interessantes, oder?

00:22:04: Seit wir sehr wahrscheinlich auf Konferenzen sind hören wie immer wieder Radio ist ja eigentlich schon lange tot und das stirbt jetzt dann gerade.

00:22:10: Und die Jungen sowieso... Klar!

00:22:12: Junge Menschen hören weniger radio müssen wir nicht diskutieren.

00:22:14: aber wir beobachten auch in unserem Ausbildungsprogramm dass wir betreiben für alle Mediengattung bei CIA Media.

00:22:20: Die jungen Leute haben Lust auf Audio Und sie haben auch Lust, auch noch lineares Radio zu machen.

00:22:26: Also unsere Redaktion die vierzehn-fünften Redakteurinnen und Redakteure bei Radio Zentral, die haben dann nicht Durchschnittsalter fünfzig.

00:22:33: Die sind deutlich jünger im Durchschnitt mit auch ganz jungen Kolleginnen und Kollegen, die das spannend finden was das Kantonsparlament beratet im Kanton Uri kurz vor dem Gotthardtunnel.

00:22:46: Ja!

00:22:47: Das kann ich mir sogar vorstellen.

00:22:50: So letzter Gedanke dazu, ja bei euch passiert ja auch einiges in der Schweiz dann habt ihr ja auch immer ganz tolle Abstimmung.

00:22:57: jetzt gerade wieder und ich habe auch den Eindruck das was ist nur so einen Eindruck von außen.

00:23:03: also weil wir gerade im Journalismus sprechen dass das Schweizer Publikum durchaus informationsoffen ist sich da eine Meinung bildet über ein Thema.

00:23:13: auch jetzt eure letzte große Abstimmung.

00:23:15: Ich glaube, dass die schon alle die Argumente kannten von beiden Seiten sich informiert haben.

00:23:22: Vielleicht auch durch Print oder durch Radio und dann abgestimmt haben.

00:23:24: Da hat der Schweizer auch durchaus so eine Informationsbedürfnisse, weil er eben auch öfter in die Lage kommt das anzuwenden.

00:23:31: Weil es hat damit zu tun, dass ich da auch gefragt werde nach meinem Informationsstand.

00:23:37: So!

00:23:38: Ich glaub, da hilft tatsächlich das Modell der direkten Demokratie, das wir in der Schweiz haben.

00:23:43: Ich sehe es bei meiner Tochter, die ist jetzt neunzehn Jahre alt.

00:23:45: Ab achtzehnt darfst du eben dann abstimmen und wählen Und die wird jetzt natürlich.

00:23:51: alle sechs Wochen haben wir eine Abstimmung sehr minder Schweiz Mal mehr mal weniger vorlagen.

00:23:56: Der letzte den Du ansprichst war in Zürich.

00:23:59: eine Katastrophe muss ich mal vorstellen.

00:24:01: kleine Anekdote zwei Vorlagen auf Bundesäbene unter anderem Die zehn Millionen Schweißtutel im Kopf hast vier Vorlagen im Kanton Züricher und zwölf Abstimmungsfragen in der Stadt Zürich, wo man zu Hause ist.

00:24:14: Also das Ausfüllen, dass sie schlau machen über all diese Abstimmungsvorlagen oder also das kostet sich unmengend Zeit wenn du ein aktiver Bürgerin, aktiver Böger sein willst und ich sehe es bei meiner Tochter Sie will das aber weil das Gouveris da und sie setzt sich dann hin setzt sich zum ersten mal mit solchen Fragen auseinander.

00:24:33: Und ich glaube daher werden wir schon trainiert Dass wir uns eine Meinung machen müssen und dafür auch verschiedene Medien und gerade auch im lokalen Raum Journalismus brauchen.

00:24:46: Darum bin ich auch für unsere Unternehmen, was ich vorhin noch gesagt habe – wie finanziert man dann diesen Journalismus mit der Nähe?

00:24:56: Auch mit den regionalen Kunden?

00:24:57: und Kunden sehe ich nicht nur zappenduster.

00:24:59: Nein, ich auch nicht!

00:25:00: Letzter Gedanke dazu….

00:25:02: Ich kann das nur spiegeln... Ich hab ja auch mal in einer Stadt für eine Radiosende, eine Radiogruppe also bei der RTL-Radiovermarktung gearbeitet.

00:25:09: Also in Berlin und da ist das auch ähnlich gewesen!

00:25:13: Der Journalismus ist dann ja überwiegend lokal weil du ja in der Stadt sendest.

00:25:18: Du bist hier ein Stadtsender Deine Reputation ist durch die Stadt auch geprägt Und die Wärmung treibenden Werbekunden sind auch in der statt Die hören dich auch und sprechen mit dir darüber Und ich habe dann tatsächlich als damaliger Geschäftsführer der RTRado-Vermarktung für die Sender dort, hab' ich durchaus meine Werbung treibenden bei mir auf dem Kiez in der Stadt getroffen.

00:25:41: Obwohl das ja bald vier Millionen statt ist, aber dennoch triffst du die bei dir aufm Kiez weil die da auch wohnen.

00:25:47: und diese Verbindung also die hat mich... immer gereizt.

00:25:51: Das war mit meine schönste berufliche Zeit, diese Verbindung aus.

00:25:55: du bist in diesem Sender, du hörst das selbst.

00:25:57: der ist hier in dieser Stadt deine Kunden sind da, deine Hörer sind da...das ist so lokal sage ich mal paar Exzellenz und man profitiert ja selbst sehr davon

00:26:07: absolut.

00:26:07: also.

00:26:08: von daher kann ich das nur spiegeln Ich glaube auch wir haben große Chancen Und würde mich persönlich freuen, wenn wir weiter im Austausch bleiben.

00:26:16: Wir haben ja eine geweinsame Wegstrecke hinter uns

00:26:18: mit CH-Media

00:26:20: Das kann ich dir auch gleich noch mal sagen.

00:26:21: von meinen Mitarbeitern das hatten die immer sehr wertschätzend empfunden und haben sich sehr gefreut was ihr für ein Weg gemacht habt.

00:26:28: Ihr durften euch technologisch etwas unterstützen aber den ganzen anderen Weg habt ihr ja gemacht Und ich bin ganz gespannt, welchen Titel du demnächst hast.

00:26:39: Es soll jetzt mal so bleiben!

00:26:41: Es gibt viel zu tun, Thomas.

00:26:43: Ich kann es nur zurückspielen.

00:26:44: Es ist immer wunderbar uns Haus zu tauschen und vielen Dank auch dir.

00:26:48: Gerne.

00:26:49: Dann genieße noch Nürnberg heute an der Party.

00:26:51: wir sehen uns und ja alles alles Gute für eure Aktivitäten in der Schweiz.

00:26:57: danke dir nochmal

00:26:57: Danke fürs Gespräch.

00:26:59: Das war der Crossplan Deutschland Podcast mit Thomas

00:27:03: Kappke Sommer.

Über diesen Podcast

Das Audiocenter of Excellence von Crossplan Deutschland beschäftigt sich mit Facetten des Online-Audio-Business vor allem aus der Datenmanagement-Perspektive. Für mehr als 45 Radiosender, mit mehr als 450 Webangeboten, generiert Crossplan mit einer Data Management Platform Insights, die den Programmmachern die digitale Programmplanung erleichtern und andererseits dem Werbemarkt digitale Zielgruppen für die werbliche Kommunikation zur Verfügung stellt. Thomas Kabke-Sommer, Gründungsgeschäftsführer der Hamburger Unternehmung Crossplan Deutschland, tauscht mit ausgeprägter Leidenschaft für Zukunftsthemen Gedanken zu Veränderungen in der digitalen Kommunikation aus. Viel Spaß beim Zuhören.

von und mit Thomas Kabke-Sommer

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