audiocenter of excellence
00:00:02: Ja, herzlich willkommen zum Digital Audio Game Changer Podcast der Crossplan.
00:00:12: Lieber Andi darf ich sagen wir kennen uns ja auch schon so ein bisschen länger.
00:00:16: Ein paar Tage, ja?
00:00:17: Ein paar Tage, Andi!
00:00:19: Wir kommen auch auf diese paar Tage gleich von deiner Vita die ich super interessant finde.
00:00:23: Und ich glaube, auf dem Weg hier hoch haben wir ja gemerkt.
00:00:26: Du hast ein Heimspiel oder?
00:00:28: Ja klar!
00:00:28: Du
00:00:29: kannst heute Abend nach Hause fahren oder du kannst...
00:00:31: Ich bin
00:00:31: Heimschläfer?!
00:00:31: Ja!
00:00:33: Du bist Heimschläfer!
00:00:34: Ja, ich brauche in Nürnberg kein Hotel, weil ich so einen twenty-fünf Kilometer außerhalb von hier bin.
00:00:38: Aber
00:00:38: das ist noch zu schaffen.
00:00:40: Das ist ja großartig.
00:00:42: und dann hattest du mich erfüllen beim Hochgehen gefragt der wievielte Lokalmedientag, so heißt er jetzt ja.
00:00:48: Ist das eigentlich für dich?
00:00:49: Und ich glaub' ich war bei drei oder vier.
00:00:51: Bei dir ist das doch bestimmt Faktor zehn.
00:00:53: Oder warst du nicht schon bei der Gründung dabei vor dreißig Jahren?
00:00:55: Da wäre die Gründigung noch nicht dabei, aber so knapp an die Dreißig kommen wir auf fast.
00:01:00: Also es ist ja in jedem Fall irgendwas mit einer zwei... Mit einer X davor.
00:01:03: Gab's irgendein damals lokal rundfunktag?
00:01:07: Gab es irgend einen, der dir besonders im Gedächtnis ist weil da irgendwas Besonderes für dich passierte oder für andere?
00:01:13: oder?
00:01:14: ich meine jetzt außer Corona.
00:01:15: ne denn ich stattfand wahrscheinlich Aber gab's da irgendwie ein wo du sagst Boah das war Für mich klasse.
00:01:21: Der erste war natürlich der spannendste, wenn man irgendwie... Da war ich ja noch ganz frisch in der Medienbranche.
00:01:27: Ich war damals Vertriebsleiter und Marketingleiter bei einem kleinen Lokalsender.
00:01:32: Dann durfte man in die große Stadt reisen und dann gleich auf so ein Kongress.
00:01:35: Das war auch einer meiner ersten Events, die ich dann da besucht habe.
00:01:39: Und das waren doch schon sehr, sehr spannend, das dann gleich mal mitzuerleben!
00:01:42: Ich war nur dreiviertel Jahre bei diesem Lokalsenter Aber habe in der Zeit schon so die bayerische Lokalradiuszene sehr stark aufgesogen.
00:01:50: Ja, das ist auch was ganz Besonderes glaube ich.
00:01:53: Kann es sein dass das auch stimmt, dass du mal bei der RMS warst?
00:01:57: Ja, ich war sogar siebeneinhalb Jahre bei der MMS.
00:01:59: Ich hab da genau das bei der Einstieg über den Lokalfunk und die wollten damals jemanden der schon mal beim Radiosender gearbeitet hat weil das ist ja immer etwas was man einer Vermarktungsorganisation eher ein bisschen in Abrede stellt nicht unbedingt haben, die von den Sendern kommen.
00:02:16: Die schon bei Sendern gearbeitet hatten und ich habe dann in der Tat nur drei vier Jahre beim Sender gearbeitet gehabt aber das hat dann ausgereicht um als Produktmanager für die Nielsen III und IV also für Süddeutschland da anzufangen und bin irgendwann Leiterprodukt-Management geworden und habe Preise gemacht.
00:02:33: ja das war noch die gute alte Zeit.
00:02:35: Ich bin zwar nicht in der Branche seit es den Lokalfonds gibt, das ist mir letztes Mal auch unterstellt worden.
00:02:40: Aber ganz so alt bin ich noch nicht!
00:02:41: Das war natürlich die Zeit vor der New Economy... Die Eltern und uns können sich noch daran erinnern als die Dotcom Plasie irgendwann mal in den Jahr two-thausend geplatzt ist.
00:02:52: aber ich bin sindhundneinzig zu RMS gekommen.
00:02:54: da gab's von Jahr zu Jahr nur Rekorde und ich kam mich noch ein.
00:02:58: also da wurde im Herbst noch gab's noch Haupteinplanungsphasen Da waren zwei Drittel des Umsatzes im Kasten Und wer Dreisatz konnte, konnte den Vorkast berechnen.
00:03:07: Weil zwei Drittel beim Kasten auf ein ... hundert Prozent hochzurechnen!
00:03:12: Das war dann schon die Leistung und da sind wir ja heute weit davon entfernt, wo wir tagtäglich die Umsätzestände sich verändern können – das war damals eben noch nicht so.
00:03:22: Spannend!
00:03:23: Wer war denn damals dein Geschäftsführer?
00:03:25: Lutz
00:03:25: Kuckuck, Matthias Waal und Robert Limper.
00:03:29: Es war damals ein Dreier gespannt.
00:03:30: Robert
00:03:31: Lim per der Kaufmännische.
00:03:32: Ja genau.
00:03:33: Geschäftsfühler.
00:03:33: Genau Und war da Vorsorge oder danach?
00:03:37: Warte mal.
00:03:37: Genau, Kuckuck ist dann gegangen und war es gegangen... ...und dann kam Sorge dann genau.
00:03:42: Den ich immer wieder auf Startlisten meines Golf, also des Golf-Clubs wo ich auch spiele sehe ich Herrn Sorge immer auf der Startliste.
00:03:51: mit über achtzig Jahren Der haut er immer noch auf dem Ball und Dienstag vormittags ist da so ein Senioren golfen und ich hatte tatsächlich einmal frei und dann bin ich da mal vormitags hin Und dann saß er da tatsächlich.
00:04:04: Natürlich hat er mich nicht mehr erkennenslogisch, aber ich hatte ihn mir ihm vorgestellt und dachte toll es geht keiner verloren.
00:04:10: Entweder geht man hierher nach Nürnberg und hat das Klassen treffen oder eben anders.
00:04:17: also du hast die Welt der RMS kennengelernt.
00:04:20: Die RMS weiß dass du die Welt Der RMS kennen gelernt hast.
00:04:24: Du kennst Lokalfunkt Du kennest was in einem Einzelsender Und hast im Grunde alle Facetten so, würde ich mal sagen ja nicht nur gestriffen sondern du hast sie auch operativ erlebt.
00:04:34: Kannst du sagen was deine bisher angenehmste glücklichste schönste wie auch immer Beruf?
00:04:40: denn sag ich es auch danach?
00:04:42: Deine berufliche Zeit war weil das sind ja schon sehr spannende Positionen die du hattest wo hast du dich richtig wohl gefühlt?
00:04:48: also ich hatte immer Spaß.
00:04:50: also ich hab's immer mit leiden und ich machs immer noch mit Leidenschaft bis er noch nicht vorbei.
00:04:55: Also ich tue mir wahnsinnig schwer zu sagen, wann es mir am meisten Spaß gemacht hat.
00:04:59: Also wir macht's auch jetzt Spaß.
00:05:00: also klar hier wird sehr viel über Probleme.
00:05:03: wir haben wirtschaftliche Probleme Wir haben auch in der Branche natürlich genug Aufgaben vor uns.
00:05:08: Wir haben die Plattformen da können wir darüber sprechen.
00:05:11: aber trotzdem machts Spaß weil wenn du mit Radiosinn anarbeitest und das ist eben wir verkaufen eben keine Schrauben und dass ist eben der Unterschied mit Leuten zu tun die kreativ sind die manchmal vielleicht ein bisschen verrückt sind Stimmt.
00:05:24: Ja, man kommt ja auch mal auf den Konzert weil der Sender irgendwie da einen Sponsoring macht und trifft dann auch einmal den ein oder anderen etwas bekannteren Menschen und das macht einfach unsere Branche aus.
00:05:34: also und das ist eben anders als wenn ich Schrauben produziert wäre.
00:05:38: Kann ich super gut nachvollziehen?
00:05:41: Sei denn an präsentierte Schraube entkann Würde ich den Radiosendern mal empfehlen, nach Cannes zu gehen?
00:05:48: Ich bin nicht eingeladen worden von meinen Ebenen.
00:05:50: Also nicht beruflich!
00:05:52: Ja
00:05:52: genau, ich bin beruflig viele Jahre eingeladet worden und deshalb schmerzt es mich so dass ich's im Augenblick nicht bin.
00:05:58: Ein ehemaliger netter, netter Kollege, den du auch kennst, Frank Pläne der ist da gerade in Cannes und hat mir Bilder geschickt und ich gedacht Nürnbergs ist auch super.
00:06:05: Nein!
00:06:06: Ja Nürmberg
00:06:07: ist auf
00:06:07: Temperatur mäßig können wir machen.
00:06:09: Absolut!
00:06:10: Und wir haben ja hier... Auch im Grunde ein Beach aufgebaut.
00:06:15: Das ist ja schon hier Fiesta Menya, Menya Fiesta?
00:06:17: Das ist eine coole Geschichte auch mit Mucke!
00:06:20: Wir haben ja auch gute Musik draussen.
00:06:22: Also so weit weg sind wir von Cannes nicht.
00:06:25: Aber ich hatte dir versprochen zu sagen also ich habe ganz tolle berufliche Zeiten gehabt und hab sie noch weil ich bei der Crossplan so viel gestalten kann.
00:06:33: das ist ja auch ein Privileg was ich habe.
00:06:35: Aber mit Nicola habe ich vorhin besprochen, dass diese Kombination aus der Zeit, wo ich in einer Stadt gearbeitet hab wie Berlin.
00:06:43: Wo auch der Stadtsender ja in der Stadt war und die Menschen, die dort lebenden gehört haben und die Werbung treibenden auch in dieser Stadt leben und den Sender hören, in der du auch lebst.
00:06:53: Diese Kombination fand ich so bereichernd.
00:06:56: Weißt du?
00:06:56: Da gehst du auch samstagst durch die Stadt und triffst malen Kunden obwohl es eine große Stadt ist.
00:07:00: Du hörst den Sender, du musst jetzt nicht irgendwie rauf schaffen als Sales-Mitarbeiter.
00:07:04: Wann jetzt die Morning Show mit wem?
00:07:07: Du hörste das ja sowieso!
00:07:08: Also du hast diese Info.
00:07:10: Dann gehst du durch die Redaktion.
00:07:11: Da hast du die Kollegen, die dort da sitzen.
00:07:15: Events... Du kannst zur Waldbühne oder Stars for Free.
00:07:19: Du kriegst eine Karte und gehst da einfach hin.
00:07:21: Das habe ich auch als sehr bereichernd empfunden obwohl ich hier etwas weiter von den Sendern arbeite.
00:07:26: Aber es ist immer noch Radio, immer noch Audio und ich finde das nach wie vor auch super gut.
00:07:31: Und jetzt bist du bei der Gong-Gruppe?
00:07:33: Ich habe mich wieder mal schlau gemacht vorher!
00:07:37: Riesenunternehmen, zwei Geschäftsbereiche natürlich Beteiligung und Vermarktung.
00:07:41: aber wie handelt man denn?
00:07:43: hundert
00:07:44: Sender?!
00:07:44: Die Zahl kann mir da entgegen.
00:07:46: Ja... und neunzehn, ich glaube neunzen, ich glaub ich hab glaube ich neunzin Produkte.
00:07:51: In
00:07:51: der Kombination ja.
00:07:52: Genau, aber Hundert Senders, das musst Du mir mal erklären geht da denn?
00:07:56: Naja, das ist halt... Also sehr viele Prozesse sind natürlich automatisiert und du brauchst natürlich Tools die dann auch funktionieren Mitarbeiter, die motiviert sind und einen guten Job machen.
00:08:08: Aber es sind natürlich bei den Hundert Sendern wir reden ja jetzt nicht über Sender die jetzt jeden Tage ein Auftrag bekommen da sind vielleicht ganz ganz kleine Sender dabei.
00:08:17: Da muss halt wirklich schon mal ein Markenartikel auf die Idee kommen dort neuen Outlet auf zu machen.
00:08:22: Dann kommen wir ins Spiel.
00:08:25: Das ist jetzt nicht so, dass da täglich was zu tun ist.
00:08:29: Aber es ist schon so das wir bei der Studie Gong in der Disposition im Companion Management, wir wickeln definitiv mehr Aufträge ab oder täglich mehr Sekunden die wir bewegen als eine RMS.
00:08:43: wenn so ne super Comic gebucht wird dann rutschen ja Zweihundertfünfzig Sender automatisch raus mit einem Termin.
00:08:49: Bei uns ist wirklich alles ein kleinteilig Und es gibt viele Kunden, die buchen halt wirklich jeden Sender einzeln.
00:08:56: Das heißt, die Kampagnen müssen dann auch auf diesem einzelnen Sender disponiert werden.
00:09:00: Ich glaube, bei Liverpool kann man das dann multiplizieren vielleicht wenn der Werberaster dann ähnlich ist aber es ist immer ein kleinteiligeres Geschäft.
00:09:07: Ja und er reduziert – und das erinnert mich auch immer an den Crossplan – ihr reduziert Komplexität letztendlich also nicht nur einen Aggregieren der Sender sondern die Komplexkeit reduzierst du durch Die, sag ich mal erfahrenen Mitarbeiter.
00:09:23: Dadurch dass ihr Tools habt.
00:09:25: dafür könnt ihr letztendlich das was so komplex und kompliziert erscheint aber überhaupt händeln?
00:09:30: Seit wann macht ihr das unter deiner Igide eigentlich?
00:09:34: Ja!
00:09:34: Ich bin jetzt seit einundzwanzig Jahren hier bei der Studio
00:09:37: Gong Und
00:09:38: wir haben damals glaube ich als ich von der RMS kam die Kombinationen die wir heute weitestgehend hatten hatten wir damals auch schon.
00:09:46: Aber wir hatten glaube ich fünf oder sieben Einzelcenter in Bayern Nachteil, nicht alle eingesammelt zu haben.
00:09:53: Weil wir früher erkannt haben dass die Agenturen in Düsseldorf, die kennen ja nicht wer ist der Sender in Kulmbach?
00:09:58: Dann können wir sie ihm zwar sagen und da kann er dort anrufen aber das ist ja nicht das was wie die Agentur funktionieren, die wollen ja möglichst wenig Ansprechpartner.
00:10:07: Und für den Sender ist es aber auch ein Vorteil weil er kommt aus dem Lokalgeschäft ist ganz andere Ansprechhaltung natürlich auch gewohnt vielleicht auch ein anderes Rebatniveau.
00:10:16: Aber wenn eine Agentur in Düsseldorf, die vorher vielleicht bei der RMS irgendwie für einen sechs oder siebenstelligen Betrag die Kampagne gebucht hat über die Super-Kombi und dann eben nochmal sagt ich habe jetzt noch dreitausend Euro für diesen Lokalsender.
00:10:30: Dann spielt Rabatt in den Regeln nicht so die große Rolle weil der Revenue für die Agentur auch sehr überschaubar ist.
00:10:36: Und deswegen ist es für den Sender auch in der Regel ein großer Vorteil, wenn der Auftrag dann über uns kommt.
00:10:42: konnten wir die Sender sehr gut überzeugen davon, dass es sinnvoll ist das auch über uns abwitteln zu lassen.
00:10:46: Und so haben wir eben dann irgendwann mal alle Bayerischen Lokalsender eingesammelt und machen das natürlich auch in anderen Bundesländern.
00:10:52: Wir machen ja dort in vielen Bundesländer die Lokal-Sender, eben aber auch landesweite Sender.
00:10:57: Würdest du sagen,
00:10:57: dass dann das Handling von Lokalsendern eure DNA heißt?
00:11:02: Ja!
00:11:02: Und eure Zentrale isst in München oder Nürnberg?
00:11:06: Wir sind zwar rechtlich Unsere Unternehmen, deswegen kommen manche da durcheinander.
00:11:11: Aber wir haben nur einen Dienstsitz und der ist in Nürnberg-Ziegelstein, das ist in der Nähe vom Flughafen dort sitzen
00:11:18: wie alle.
00:11:18: Ja spannend!
00:11:19: Ich glaube ich hab dich da ja auch mal besucht.
00:11:22: Da habe ich dich besucht und auch ein zwei Mitarbeiter von dir kennenlernen dürfen.
00:11:26: Der liebe Nikola aus der Schweiz.
00:11:30: Anderes Land selbe Probleme.
00:11:32: Nikola sagt er auch.
00:11:33: Und dann komme ich auf die Herausforderungen, die du vorhin so im ... Nebensatz einmal ganz kurz gestriffen hast.
00:11:39: Herausforderung im Audio-Bereich, weit weg vom Weglagen.
00:11:42: aber die Herausforderungen, die wir auch vorhin herausgearbeitet hatten, den wollte ich von dir auch noch mal irgendwie hören.
00:11:49: Digitalisierung, KI, Plattformbusiness der anderen, die uns da auch die Butter vom Brot manchmal nehmen was uns ja auch nervt, regulatorische Herausforderungen die wir haben Werbebudgets, die nun nicht mehr in die Höhe wachsen Nutzerzahlen, die sich verändern.
00:12:07: Ist das nun egal ob das lokal regional landesweit national ist?
00:12:12: Trifft es euch da auch mit diesen Herausforderungen oder ist das ein bisschen anders?
00:12:17: Die Herausforderungen treffen uns natürlich genauso und sind natürlich vergleichsweise härter.
00:12:23: wenn ich jetzt ein großer landesweiter Sender bin oder nationaler Sender dann muss ich eben den Aufwand noch einmal betreiben in beiden Funkpakets Siebenundachtzig, achtenachtzig Sender.
00:12:33: Das heißt ich muss ja siebenundachzig mal eine Homepage bauen!
00:12:35: Ich muss sieben und achtzigmal eine App bauen... ...ich muss siebundachtig Mal mich bemühen Daten einzusammeln.
00:12:40: Ich müsste mich mit KI auseinandersetzen.
00:12:43: Und das ist ja zweifelsohne so dass die Anforderungen technologischer Art die nehmen immer mehr zu als nur mal einen Programmetik denken.
00:12:51: damit muss man sich natürlich auch als Lokalsender auseinander setzen wenn man da daran partizipieren will.
00:12:58: Da Bemühen wir uns, die Sender natürlich zu unterstützen.
00:13:01: Aber letztendlich müssen dann Techniker vor Ort diese Sachen natürlich danach umsetzen und da multiplizieren sich natürlich teilweise die Kosten.
00:13:09: Deswegen ist es für den Lokal denn in der Struktur eine große Herausforderung?
00:13:14: Ah ja verstehe!
00:13:14: Auf der anderen Seite wenn man's jetzt aber vom Markt her sieht, ist natürlich das lokale vielleicht auch noch eher geschützt oder hat noch mehr Nähe zu den Hörern, um auch Geschützte zu sein gegen große Plattformen weil die eben nicht so granular ihre Inhalte aussteuern können oder nicht so die Hörerschaft ansprechen, oder die Nutzer ansprechen können.
00:13:38: Wie es ein Lokalseiner kann der natürlich das Ohr sehr nah dran hat an dem was die Leute vor Ort bewegt ist jetzt hier in Nürnberg der Frankenschnellweg der neu gebaut werden soll oder eben nicht und so ist es halt in jeder Stadt was die Menschen bewegt und das ist halt aus der Ferne deutlich schwieriger.
00:13:54: Das muss man nutzen also.
00:13:55: Das
00:13:56: verstehe ich, das ist der Lokaljournalismus, der auch Vorteile bringt absolut und auf der anderen Seite wie du es gerade angerissen hast auch Kosten.
00:14:04: Themen was sich nicht DRB und UKW zu bedienen ist ja auch immer zweimal kosten wahrscheinlich im Broadcasting ist teuer.
00:14:11: digitale Expertise an Bord zu bekommen ist auch für einen kleineren Sender schwierig.
00:14:15: Und ja und wie oft haben wir auch erlebt dass dann der IT Chef auch dreißig Jahre im Haus ist und sagt ne bohnes alles anders.
00:14:23: Ja,
00:14:23: genau.
00:14:23: Also wo ist das alles anders?
00:14:24: und die Großzahn kann da nichts verstöpseln?
00:14:27: Das ist auch ein Musikformat.
00:14:28: Bleiben wir jetzt mal in so einem Bereich.
00:14:30: Und es mag vielleicht vor dreißig Jahren gestimmt haben dass das jetzt in Nordbayern einen anderen Musikgeschmack war oder auf dem Land wie jetzt in Südbayern und das ist natürlich mit dem Social Media.
00:14:42: also Nikos Santos singt überall gleich der singt den Südbau genauso gleich wie er jetzt im Norddeutschland singt und deswegen So die regionalen Unterschiede, die werden ja glaube ich nicht mehr ganz so relevant.
00:14:55: Also Sprachdoktos ist immer noch unterschiedlich.
00:14:59: Die Elekte
00:14:59: sind immer noch anders.
00:15:01: Aber ob die Musikformate in einem AC-Format sich so wahnsinnig unterscheiden, da würdest du aber wenn du mit Programmmachern sprichst, denen vielleicht seit der dreißig Jahren dort für die Musik zuständig sind, die würden dir wahrscheinlich eine andere Meinung erzählen?
00:15:12: Ich selber bin aber nicht mehr von überzeugt dass wir uns das noch leisten können, dass mir wirklich jeder das Haus ein eigenes Musikformat zusammen stellt.
00:15:20: Das ist nur ein Beispiel, wohin die Reise in Zukunft meines Erachtens gehen muss.
00:15:25: Um einfach hier Synergien zu heben um uns im das Lokale was uns auszeichnet weiter aufrechtzuhalten und es jetzt nicht ob jetzt mehr Kamerad läuft oder nicht in der Haut beträgt.
00:15:36: Ich habe
00:15:37: auch noch zwei Gedanken zu gratulat verstehen als ich bei OK Radio Verkaufs- und Dispositionsleiter war Da hatten wir einen ganz tollen IT-Chef, der sich mit Musik auch super auskannte.
00:15:48: Und bei dem ging es immer um die Kompression unseres Signals – das habe ich damals null verstanden!
00:15:55: Für mich klang das alles gleich für den aber nicht also wie er das Signal letztendlich aussteuerte und welcher Kompression und so hatte für den völlig anderen Klang Und er ging auch immer davon, Jörn Landmark.
00:16:08: Ich nenne ihn mal an dieser Stelle ich weiß gar nicht wie es ihm geht also keine Ahnung aber ... Jörnn Landmark hieß ja und der war so feinfühlig im Ohr.
00:16:18: das klingt für den ganz schrecklich oder ganz toll und er ging immer davon aus dass das bei den Hörern auch so ist und da hat er dann ganz viel Leidenschaft reingelegt Ja?
00:16:26: Das habe ich auch live so erlebt.
00:16:29: und dann eben das Thema Marke wenn ein regionaler Sender und dann haben wir ja auch viele lokale Sender, auch immer gehabt.
00:16:35: Und haben eine große Fan-Gemeinde.
00:16:37: ist es für die Sender das stelle ich so'n bisschen fest, immer schwieriger diese Fangemeinde bei der Stange zu halten im Sinne von nicht zu alt zu werden mit denen sondern dass die anderen doch bitte nachkommen!
00:16:48: Und diese Herausforderung sehe ich ganz, ganz stark, die Jüngeren, ne?
00:16:52: Wenn man Kinder zu Hause hat und die da mal nach ihrem Musikgeschmack befragt oder ihrem Lieblingssender, da guckst du manchmal in leere Augen,
00:16:58: ne?!
00:16:59: Das passiert... Also die nachzuziehen, das glaube ich neben aller technischen Herausforderungen und Plattform-Business aber an die Marke zu binden.
00:17:10: Das ist eine große Herausforderung für die
00:17:12: Sende.
00:17:13: Es gibt da auch Beispiele wo es ganz gut gelingt.
00:17:16: Heute hat man ja die FAB bei Radio Fantasie in Augsburg.
00:17:20: Das Gesamtpaket, also die machen sehr viele Events in Augsburg.
00:17:24: Versuch halt mit der Zielgruppe zu interagieren, eben mehr zu machen als nur ein Radiosender zu sein und das glaube ich reicht heute nicht mehr aus.
00:17:32: aber es ist natürlich, kenne mich dir vollkommen recht ungleich schwerer heutzutage junge Zielgruppen zu erreichen und je jünger umso schwieriger?
00:17:40: Ja!
00:17:40: Und da macht das das Gesamt-Paket genau was du sagst.
00:17:43: Die wollen halt dann beim Ostermarathon auch mal auf der Treppe sitzen beim Sender und die Moderatoren sehen das Gefühl haben denn ich war Letztes Jahr mit der Aufgabe betraut, glaub ich in anderer Stelle schon mal gesagt.
00:17:56: In den Herbstfegen für Programm zu sorgen im Sinne Programm ... Mit den Nachbarskindern und jeder Vater musste da irgendwie einen Tag gestalten Und ich hab dann aus lauter Panik schnell bei RSH angerufen ob wir vorbeikommen können.
00:18:09: Dann sind wir nach Kiel gefahren mit meinem VW-Bus mit den Kindern auch die Nachbarskinder und wurden bei RS H empfangen.
00:18:15: Die waren ja noch nie.
00:18:17: Also auf dem Weg dorthin hatten sie im Auto schonmal bisschen RSH Und dann durften sie natürlich ins Studio und sie durften die Musik mal rauf- und runterfahren.
00:18:24: Sie durften sich da in dem Havarie-Studio selbst gegenseitig interviewen, sie durfte die Regler rauf und runter bewegen.
00:18:31: Dann waren sie in der Show mit dabei, sie waren in der IT, sie Durften damals an die Server.
00:18:36: Sie bekam noch ein Geschenk und dann durfte sie da essen.
00:18:39: Auf dem Weg nach Hause von Kiel nach Hamburg mussten wir alle RSH hören!
00:18:45: Die waren total begeistert Die waren zwischen acht und zehn Jahre, die Kinder.
00:18:51: Und die haben diese Marke RSH erlebt!
00:18:53: Das war eine ganz ... soll ich sagen... emotionale Bindung auf dem Mal weil sie die Menschen dort gesehen hatten.
00:18:58: Sie haben Geschenkte bekommen.
00:18:59: Sie durften selbst mal Musik rauf- und runterfahren.
00:19:02: Was war das für ein Spaß?
00:19:03: Ja.
00:19:04: Und da hab' ich gedacht im Grunde ist es einfach.
00:19:08: Weißt
00:19:08: du?!
00:19:09: Ja!
00:19:10: Sie müssen's erleben!
00:19:11: Also wir machen auch so was Ähnliches mit Werbelmarkt.
00:19:13: Das sind auch junge Medienplaner, Junior-Media-Planer.
00:19:16: Sie sind vielleicht auch zwanzig bis fünfundzwanzig?
00:19:18: Ja!
00:19:19: Also wenn du die fragst welche sehr lieblich sendet dann kannst dann schon auch passieren das dann irgendwie nichts kommt.
00:19:25: Wenn du aber schaffst in den Sender einzuladen und dann wirklich ein guter Programmmanager, Programmdirektor ihnen mal erzählt wie wir Wassen bewegen können.
00:19:35: Wenn da so'n Aufruf ist weil irgendein Katastrophe ist und wir brauchen jetzt irgendwie paar Decken dass wir innerhalb von vier Stunden Decken organisieren können und einfach was Banales zu sagen.
00:19:46: Und wenn man das in transparent macht, sieht dann vielleicht auch ins Studio, dann kommt vielleicht auch noch ein kleiner Künstler vorbei, zufällig... Ja!
00:19:53: ...und sie dann wirklich das erlebbar machen, dann hast du eigentlich auch einen Werbekunden möglicherweise oder die praktisch dann auch mal Radio im Werbeplan berücksichtigen.
00:20:03: Aber man muss diese Hürde nehmen, um einfach die junge Generation natürlich auch an unserem Medium.
00:20:08: Aber es war immer schon so – also das war auch vor dem Jahrzehnten, da mussten wir als Radioverkäufer natürlich auch immer erklären was ist der Leistungsbeitrag von Radio und Fernsehen war dann immer gehypter?
00:20:20: Also wir mussten uns ja immer erklären!
00:20:23: Es ist nicht mehr, dass es irgendwann mal leicht war, Radio zu verkaufen und so gesehen ist es heute anders schwer.
00:20:29: aber es war wie jedes Medium natürlich genauso, also von allein verkauft sich nichts.
00:20:37: Nein genau was du sagst.
00:20:39: aber insbesondere bei Radio finde ich auch zu Radio und Fußballkompetenz zum Beispiel Auch zu einer WM die mal in so ein Stadion in ein leeres Stadionen einzuladen Und dort die Atmosphäre einzuspielen Aber dann die Radiomoderatoren mit dabei zu haben Die denn hinter dir sitzen und live ein fiktives Spiel kommentieren Das hat auch Werbung treibendig getrickert, ja.
00:21:01: Also dieses Erlebnis auch derer die das dann tun.
00:21:05: Das habe ich merke an mir selbst wieder wie schön ich das finde dass es Radio und Audio gibt und wie interessant ich auch diese Welt finde und wie nett ich auch diesen Menschen überwiegen finde.
00:21:15: Das ist mir in einer anderen Branche noch nicht so passiert aber gleich hat es damit auch damit manchmal zu tun, dass man underdogg ist.
00:21:21: also Es ist ja so total ambivalent.
00:21:23: Ich weiß nicht wie das dir geht.
00:21:24: Ein Radiogeschäftsführer Der kann vielleicht sogar in der, wie nennt sich das?
00:21:29: Staatskanzler oder Senatskanzlerin.
00:21:31: Oder weiß du was?
00:21:32: Er geht da ein und aus und kennt den Ministerpräsidenten und so, ne?
00:21:35: Ich, Thomas Gapke Sommer haben noch nie Ministerpräsidenten die Hand geschüttelt.
00:21:39: Obwohl ich bei RTL-MTV mit vier Milliarden Umsatz gearbeitet hab hat mir noch nie ... Also, ich habe ja null Zugänge zu einer Welt.
00:21:48: Meine Statuspunkte konnte ich nicht sammeln!
00:21:51: Die Radiosendergeschäftsführer, die ich so kenne kommen teilweise auch so eine Welt.
00:21:56: eine durchaus eine Person des öffentlichen Lebens, weil sie ja dann in einem Landessender eine Verantwortung tragen und kommen aus dieser Welt.
00:22:06: Und jetzt sitzen wir uns hier gegenüber und wissen, dass wir digitale Herausforderungen haben mit diesen Plattformanbietern um uns herum.
00:22:12: Eine völlig andere digitale Welt!
00:22:14: Und unsere Geschäftsführer, die es vertrauen in uns setzen, sind der Geschäftsführer auch?
00:22:18: Vermarktungseitig oder bei uns technisch?
00:22:20: Die müssen eigentlich immer unter Unsicherheit entscheiden.
00:22:23: Das digitale Verspricht ja nicht unbedingt jeden Tag Sicherheit.
00:22:26: Und das rechne ich den hoch an, dass sie immer wieder jetzt unter Unsichheit entscheiden... ...und aus einer Position heraus, wo Sie es viele Jahre nämlich gar nicht mussten Zwei Drittel waren schon drin, ein Drittel ganz so hoch rechnen.
00:22:38: Ja ist durch und müssen sich in dieser Welt zusammen sag ich mal jetzt finden.
00:22:42: Und da hab' ich echt das nochmal an dieser Stelle echt höchsten Respekt vor weil sie überwiegend anders sozialisiert sind und Sie kennen im Sender sowie du damals bei der RMS wahrscheinlich schon jede Schraube Produktzeitig und sind in jedem Meeting der Schlaustern.
00:22:57: also es ist.
00:22:57: das ist schon eine herausfordernde Welt finde Ich so wie ich das sehe
00:23:02: definitiv und das fällt uns Technikern oder jeden Tag auch in den Dorf treiben.
00:23:08: Jeden Tag wird ein neues Auto aufs Dorf getrieben, jetzt ist Agentic buying nicht mehr programmatic KI.
00:23:16: Jetzt müssen wir alle Geo machen.
00:23:18: es sind ja jeden tag neue Themen natürlich auf so lokalen Rundfunktagen und natürlich auch das eine oder andere adressiert.
00:23:25: Aber letztendlich vor Ort muss jeder Sender für sich entscheiden.
00:23:28: was kann ich davon umsetzen?
00:23:29: Was ist für mich sinnvoll?
00:23:31: man muss ja nicht jedem Trend wieder herjagen.
00:23:34: Es sind halt viele Züge, die im Bahnhof stehen und ich muss in den richtigen einsteigen.
00:23:37: Gutes Bild!
00:23:38: Wenn ich keinen einsteige dann ist es natürlich auch schlecht weil dann ist irgendwann alle abgefahren.
00:23:43: aber ich muss halt in den Richtigen einstiegen.
00:23:45: Das
00:23:45: ist ein gutes Bild das kannte ich noch nicht.
00:23:47: Das is'n echt gutes Bild.
00:23:48: du musst dich für den richtig entscheiden und dann wiederum an der richtigen Stelle aussteigen.
00:23:52: Und das ist
00:23:53: unsere Aufgabe.
00:23:53: Aber jetzt ja auch eine große Beteiligungsgesellschaft mit Partner zusammen natürlich hier auch gewisse Rahmenleitlinien zu geben um ihnen quasi die Entscheidungen ja auch ein bisschen sie dabei zu unterstützen, um sie nicht komplett alleinzulassen.
00:24:11: Nein das tun wir auch nicht und wir wachsen ja auch gemeinsam.
00:24:14: so ist es ja nicht.
00:24:15: deshalb meine ich fern von jedem Weg.
00:24:17: klagen sind nur Herausforderung.
00:24:18: Wir wachsen sogar zusammen.
00:24:20: Lässt man halt jemand einen schönen Spruch zu mir gesagt wenn du eine gute Krise ungenutzt lässt dann machst du was falsch.
00:24:26: also in jeder Krise steckt eben auch ne Chance drin vielleicht zu einer Veränderung.
00:24:30: Vielleicht ist sich auch ein gewisser Schock dann kann man vielleicht auch etwas bewegen.
00:24:35: Also da glaube ich wirklich daran, manche Krisen provozieren natürlich auch weil man Druck hat dass man sich natürlich ein bisschen mehr bewegt als bisher.
00:24:44: Guter guter Gedanke.
00:24:45: vielleicht noch mal zum Schluss bevor ich dir in der Abschlussfrage gerne stellen möchte genau das kann ich stützen was du sagst.
00:24:51: also wenn wir jetzt sagen wir haben mindestens eine... Man kann ja schon von der Werbemarkt und globalen Krise sprechen muss man ja nicht schön reden.
00:24:59: aber ich hatte auch heute einen Gespräch gehabt wo jemand am Schluss zu mir sagte, das fand ich ganz interessant.
00:25:06: vor so und so vielen Jahren in diesem anderen Setting hätten wir gar nicht miteinander gesprochen.
00:25:11: Weil ich auf einer anderen Gesellschaft auf einem anderen Ticket reite als du!
00:25:16: Und da wäre das gar nicht möglich gewesen.
00:25:17: Wir auch gar nicht gewünscht gewesen.
00:25:18: Ja... Und heute sitzen wir zusammen bei einem Glas und überlegen vielleicht unsere Gedanken auszutauschen.
00:25:25: Das fand ich einen tollen Ansatz zu sagen, guck mal ... In dieser Situation reden wir jetzt miteinander weil vielleicht müssen, aber wir können es auch.
00:25:33: Fand ich ganz spannend.
00:25:34: also das passt so sehr zu dem was du gesagt hast?
00:25:36: Ja!
00:25:36: Wir befinden uns gerade in einem Pitch um eine Vermarktungsidee die wir möglicherweise ergreifen ab dem nächsten Jahr Und das ist auch so etwas, was in den letzten Jahren undenkbar war.
00:25:48: Und auf einmal kam eben die Anfrage, ob wir uns das vorstellen könnten?
00:25:51: Ja!
00:25:52: Dann haben wir uns damit auseinandergesetzt... ...und jetzt drücke ich uns mal die Daumen, dass es auch klappt.
00:25:56: Aber das ist dann auch eine Chance, die wirklich aus der Krise heraus entstanden ist.
00:25:59: Also man muss natürlich dann auch dem Mut haben.. ..dann auch dann auch mal ins Risiko zu gehen.
00:26:04: Das gilt ja auch wenn du Formate veränderst,... Wenn dich auch an einem Sender beteiligst, der vielleicht nicht ganz so prosperierend ist, musst du natürlich auch dran glauben, den Turnaround hinkriegen kannst und das erfordert auch immer Mut.
00:26:19: Also wir hatten es heute ja auch bei der Preisverleihung, bei der Öffnungsveranstaltung da ging's ja auch um die Pioniere, die eben vor dreißig vierzig Jahre als der Privatfunk entstanden ist.
00:26:33: Die wussten ja auch nicht ob das funktioniert, ob das wirklich so aufgeht, der übermächtige öffentlich-rechtliche Rundfunk und dann trotzdem gesagt, wir probieren das mit privaten Medien, privaten Hörfunk Ja, vieles ist ja aufgegangen.
00:26:46: Nicht alles!
00:26:46: Dieser Mut den muss man natürlich heute auch noch mal haben wenn man eben vielleicht das eine oder andere konsolidiert.
00:26:55: Klar du musst dann immer auch an die Medienpolitik denken aber ich kann nur dazu apulieren auch mutig zu sein auch Verantwortung zu übernehmen weil sonst gestalten wir nichts Neues und das ist so ein gesellschaftliches Thema.
00:27:10: Nur wenn wir was versuchen Wenn wir optimistisch auch in die Zukunft blicken, dann können wir natürlich auch was zum Besseren verändern.
00:27:17: und nur jammern ist ja keine Strategie.
00:27:20: Nein!
00:27:20: Und das wäre auch tatsächlich meine Schlussfrage.
00:27:22: Du hast sie als wenn du sie schon... Es tut mir leid.
00:27:26: Nein, das war super Schlusswort.
00:27:28: Ich kann nur ergänzen nein ich möchte nicht dass über meinen meiner Arbeit und auch die Arbeit von meinen Superkollegen über jedem Papier steht Das beste war schon.
00:27:40: Das möchte ich nicht Das wird uns nicht gerecht und ich sehe das überhaupt nicht so.
00:27:47: Ich sehe es genauso wie du, also ich bedanke mich für deinen Schlusswort.
00:27:52: Wir können noch weiter reden aber wir hatten heute einen Nachwuchspreis hier bei den Lokalmedientagen.
00:28:00: Wir haben ja auch seit vorletzten Jahr beim deutschen Radiopreis einen Nachwachspreis und das ist ja das beeindruckendste dass es auch sehr viele junge Menschen gibt Die wahnsinnig kreativ sind, die mit wahnsinnigen viel Herzblut auch zu uns in die Branche kommen.
00:28:15: Natürlich alle sind die Fehldreamediale aufgestellt.
00:28:19: Die sind alle auch im Social Media wunderbar unterwegs.
00:28:22: aber diese jungen Menschen dazu erleben mit welcher Begeisterung hier zum Beispiel so einen Preis bekommen was dir alles auf die Beine stellen dann muss er mir da nicht bang werden.
00:28:33: Aber den müssen wir natürlich auch eine Perspektive bieten.
00:28:35: also denen müssen wir das Medienumfeld die Sender so aufstellen, dass es natürlich auch für die interessant ist hier weiter ihren beruflichen Lebensweg zu gehen und nicht einfach nur Influencer zu werden oder sonst in irgendeiner Amtsstube bei irgendeinem Bürgermeister dort den Social Media Account zu pflegen.
00:28:54: Das finde ich nicht so spannend und finde ich jammer.
00:28:57: Schade wenn die kreativen Leute dann uns verlassen weil wir sie eben nicht in der Lage waren Arbeitsumfelder zu bieten die wirtschaftlich so attraktiv sind das wir eben auch solche Nachwuchsgriffe auch halten können.
00:29:10: Ja, die zwei Minuten hier gönnen wir uns nochmal zu diesem Thema finde ich total wichtig und das hat auch was damit zu tun wie wir uns als Branche auf solchen medialen Veranstaltungen auf der wir gerade sind präsentieren wollen.
00:29:23: ja nicht du bist ja jünger als Ich aber wir wollen ja Nicht Das auf Dauer.
00:29:28: Menschen wie du und ich, das Bild unten am Kuchenbefehl dominieren.
00:29:33: Wir müssen ja auch dafür sorgen dass da durch die Attraktivität dieses Events wo wir jetzt gerade beide sind Dass da unten auch Jüngere sind Und vielleicht auch eine Plattform finden jenseits der Stände Wo sie sich wiederfinden, wo Sie mit Einfluss nehmen auf so eine Veranstaltung.
00:29:50: Deshalb finde ich ein Nachwuchspreis als erstes schon mal ziemlich gut.
00:29:53: Dann braucht es auch noch mehr.
00:29:55: Wer heute mal die Chance hatte, in London auf so einem Podcast Date zu sein?
00:29:59: Denn ist das eine Rockveranstaltung!
00:30:01: So, von der OMR will ich jetzt gar nicht reden.
00:30:04: Da sind ja die, sag' ich mal Wertschöpfung auch langsam ausgereizt.
00:30:06: aber so grundsätzlich meine ich müssen wir uns auch tatsächlich wie älteren, die noch das Netzwerk haben und das Know-how dafür sorgen dass die ihre Plattform hier auch finden weil da müssen andere dann später mal im Kuchenbefehl stehen oder was sie auch immer reinziehen werden sonst überaltert das weißt du?
00:30:21: Sonst ist das so gut wie wir es verstehen Aber die anderen müssen da auch hin.
00:30:25: Ja
00:30:25: genau Also das ist auch ein großes Ziel.
00:30:29: Immer wieder Junge dann auch in Führungspositionen, also die nächste Ebene.
00:30:34: Und da würde ich mir wünschen dass es auch viel mehr Menschen gibt, die auch an unseren Stühlen sägen, die einfach nach oben wollen und jetzt müssen wir natürlich auch fördern.
00:30:44: klar müssen wir zulassen aber das ist auch eine große Aufgabe der wir uns stellen müssen.
00:30:51: Ja bei der Crossplan letzter Gedanke dazu gilt tatsächlich Wir sind so klein Und so dünn hierarchischer aufgestellt, bei uns ist es der Wettbewerb immer der besten Idee.
00:31:01: Egal von wem die kommt weil wir uns das gar nicht anders leisten können, weil wir ja nicht diese vielen Menschen haben.
00:31:05: und da sind wir gezwungenermaßen so und da kommen hier auch viele junge Kollegen jetzt schon nach.
00:31:11: Ich danke dir mal lieber an.
00:31:13: Mega, mega!
00:31:14: Aber wir haben wieder darüber gesprochen dass du gerne läufst oder viele andere Dinge machst.
00:31:18: das habe ich alles so schön über Klo recherchiert.
00:31:20: dazu kamen wir jetzt gar nicht.
00:31:22: also müssen wir ein follow-up machen beim nächsten Mal.
00:31:24: und dann reden wir nur über Sport und über Nürnberg eine schöne Großstadt ohne Münchner Preise mit wenig Kriminalität ganz viel Lebensqualität.
00:31:33: ich durfte heute morgen joggen da um diesen Park herum, wo dieser Biergarten ist.
00:31:39: Dieser Tolle, der so aussieht wie ein Zirkuszelt.
00:31:41: Ich hab gedacht, wie mega ist das hier?
00:31:43: und dann noch diese Altstadt dazu?
00:31:45: Also ...
00:31:46: Ja, unser sehr schönes Umland mit Zerstebrauereien.
00:31:48: Brauerein!
00:31:49: Aber ich habe gesehen...
00:31:50: Denken Sie den
00:31:50: Schweiz?!
00:31:50: Ja
00:31:51: ja, aber ich hab gesehen dass teilweise Hopfenfelder leer stehen.
00:31:54: Kann das sein, dass Hopfen nicht mehr so angebaut wird weil der Bierkonsum zurückgeht?
00:31:58: Der Bierkonzum geht zurück?
00:31:59: Ich weiß es.
00:32:00: Das war rechts ein Hopfenfeld also Und links hängt er nicht mehr.
00:32:04: Oder schon abgehend?
00:32:05: Keine Ahnung!
00:32:06: Aber ich
00:32:06: hatte schon Angst, dass jetzt nicht mehr Hopfen eingebaut wird.
00:32:09: Naja
00:32:10: also in Spaltergegen, das ist ja hier südlich von Nürnberg...
00:32:12: Hatte ich gestern das Bier.
00:32:13: ...ist eben sehr viel Hopfen noch.
00:32:17: Kann mittlerweile auch viel maschinell gemacht werden.
00:32:20: und aber klar überall in der Landwirtschaft gibt es natürlich auch viele Bravflächen.
00:32:24: So ist das.
00:32:25: Ne, aber tolle Gegend hier und ich habe das genossen.
00:32:27: Jetzt schon wird morgen auch noch hier sein.
00:32:29: Ganz herzlichen Dank für deine Zeit Und ich bestehe auf einen Follow-up natürlich, wenn es um Sport und diese Dinge geht.
00:32:36: Sehr sehr gerne!
00:32:36: Lass es
00:32:37: dir gut gehen Andi!
00:32:38: Tschüss!
00:32:39: Das war der Crossplan Deutschland Podcast mit Thomas Kappke Sommer.